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Industrielle Wärmewende: Wie ein Produktionsstandort seine CO₂-Emissionen um über 190 Tonnen pro Jahr senken kann

Industrie-Wärmeversorgung im Wandel

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Industrie-Wärmeversorgung im Wandel

Industrielle Wärmewende: Wie ein Produktionsstandort seine CO₂-Emissionen um über 190 Tonnen pro Jahr senken kann

Steigende Energiepreise, verschärfte regulatorische Anforderungen und zunehmender Druck zur Dekarbonisierung stellen Industrieunternehmen aktuell vor eine zentrale Frage:

Wie lässt sich die Wärmeversorgung wirtschaftlich und gleichzeitig klimafreundlich transformieren?

Genau dieser Herausforderung stellte sich ein mittelständischer Produktionsstandort aus Deutschland. Im Rahmen einer umfassenden Wirtschaftlichkeitsanalyse wurden zwei zukunftsfähige Versorgungslösungen untersucht:

  • eine industrielle Großwärmepumpe
  • sowie ein Biomassekessel

Das Ergebnis zeigt eindrucksvoll, welches Potenzial moderne Wärmekonzepte heute bereits bieten – sowohl ökologisch als auch wirtschaftlich.

Ausgangslage: Fossile Wärmeversorgung mit hohem Transformationsdruck

Der betrachtete Standort verfügte über eine klassische erdgasbasierte Wärmeversorgung mit ganzjährigem Prozesswärmebedarf. Besonders relevant:

  • hohe thermische Grundlasten
  • kontinuierlicher Produktionsbetrieb
  • steigende Energiekosten
  • zunehmende CO₂-Bepreisung
  • langfristige Dekarbonisierungsziele

Ziel des Projekts war die Entwicklung eines wirtschaftlich tragfähigen Transformationspfads zur nachhaltigen Wärmeversorgung.

Energieaudit365 GmbH - Industrie-Wärmeversorgung im Wandel

Datenbasierte Analyse statt Standardlösungen

Anstatt pauschale Annahmen zu treffen, wurde zunächst der reale Wärmebedarf detailliert analysiert.

Dafür erfolgten:

  • mehrtägige Lastgangmessungen
  • Verbrauchsanalysen
  • die Erstellung eines stündlich aufgelösten Jahreslastgangs
  • sowie die Simulation verschiedener Versorgungstechnologien

Das Ergebnis:

Jährlicher Wärmebedarf:

rund 1,17 GWh pro Jahr

Auf Basis dieser Daten konnten die Systeme realitätsnah ausgelegt und wirtschaftlich bewertet werden.

Energieaudit365 GmbH - Industrie-Wärmeversorgung im Wandel

Variante 1: Großwärmepumpe

Die erste untersuchte Lösung setzte auf eine industrielle Luft-/Wasser-Wärmepumpe.

Die wichtigsten Ergebnisse:

  • Jahresarbeitszahl (JAZ): 3,03
  • Strombedarf: ca. 386.000 kWh/a
  • CO₂-Einsparung: rund 193 Tonnen pro Jahr

Besonders interessant:
Trotz vergleichsweise hoher Investitionskosten zeigte die Wärmepumpenlösung langfristig die beste Wirtschaftlichkeit.

Unter Berücksichtigung der Förderung ergaben sich:

  • Amortisationszeit: ca. 8 Jahr
  • Kapitalwert nach 20 Jahren: über 1 Mio. €
  • geringe Wartungsintensität
  • hohe Zukunftssicherheit

Zusätzliche Synergien mit Photovoltaik wurden in der Analyse noch nicht einmal vollständig berücksichtigt.

Variante 2: Biomassekessel

Als zweite Option wurde ein Biomassekessel untersucht.

Die Ergebnisse:

  • CO₂-Einsparung: über 200 Tonnen pro Jahr
  • hohe Versorgungssicherheit
  • robuste Technologie
  • wirtschaftlich ebenfalls attraktiv

Allerdings zeigte die Analyse auch typische Herausforderungen:

  • höherer Wartungsaufwand
  • Brennstofflogistik
  • Lagerflächenbedarf
  • operative Komplexität

Die Biomassevariante erzielte ebenfalls gute wirtschaftliche Ergebnisse, blieb jedoch langfristig hinter der Wärmepumpe zurück.

Energieaudit365 GmbH - Industrie-Wärmeversorgung im Wandel

Fördermittel als entscheidender Hebel

Ein zentraler Faktor der Wirtschaftlichkeit war die Berücksichtigung der BAFA-Förderung im Rahmen der EEW-Förderung für Prozesswärme aus erneuerbaren Energien.

Die Analyse zeigt deutlich:

Fördermittel verkürzten die Amortisationszeiten beider Varianten massiv.

Aus ursprünglich 12–13 Jahren wurden:

nur noch rund 8 Jahre.

Gerade für Industrieunternehmen mit hohem Wärmebedarf entsteht dadurch aktuell ein enormes wirtschaftliches Potenzial.

Warum diese Case Study besonders relevant ist

Viele Industrieunternehmen stehen heute vor exakt denselben Herausforderungen:

  • unsichere Energiepreise
  • CO₂-Kosten
  • ESG-Anforderungen
  • Dekarbonisierung der Produktion
  • Investitionsdruck
  • Fördermittelstrategien

Die vorliegende Analyse zeigt praxisnah:

  • wie industrielle Wärmetransformation konkret bewertet wird,
  • welche Technologien wirtschaftlich sinnvoll sind,
  • wie Lastgänge professionell analysiert werden,
  • und welche Faktoren wirklich entscheidend sind.
Energieaudit365 GmbH - Industrie-Wärmeversorgung im Wandel

Jetzt vollständige Case Study herunterladen

Die vollständige Case Study enthält unter anderem:

  • detaillierte Wirtschaftlichkeitsberechnungen
  • Sensitivitätsanalysen
  • Kapitalwertentwicklungen
  • Fördermittelbetrachtungen
  • Lastganganalysen
  • CO₂-Bilanzen
  • Technologievergleich Wärmepumpe vs. Biomasse
  • strategische Handlungsempfehlungen

Sie erhalten einen praxisnahen Einblick in die wirtschaftliche Dekarbonisierung industrieller Wärmeversorgung – datenbasiert, technisch fundiert und strategisch relevant.

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